Energieberatung Konradt - Ihr freundlicher Berater in Sachen Energie

Die Energiepreise haben sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt und tendieren langfristig weiter nach oben. Mit den Kosten für Öl, Gas und Kohle steigen auch die Ansprüche an möglichst lückenlos energiesparende Häuser und Wohnungen.


Thermografie bedeutet "Wärmebildtechnik". Eine Infrarotkamera wandelt die von einem Sensor aufgenommene Wärmestrahlung eines Gebäudes in ein verschiedenfarbiges Wärmebild (Thermogramm) um. Darauf sind die Temperaturen der Fassade mit unterschiedichen Farben kenntlich gemacht. So ist abzulesen, an welchen Teilen der Gebäudeoberfläche mehr und an welchen weniger Wärme vorhanden ist und möglicherweise von innen austritt.
Etwa 30 Prozent der verlorenen Wärme eines nicht gedämmten Einfamilienhauses entweicht durch das Dach, 35 Prozent durch die Wände, 25 Prozent durch die Fenster und 10 Prozent vom Keller in den Boden. Einzelne energetische Schwachstellen lassen sich oftmals auch ohne thermografische Untersuchung ausmachen: "Die einfachste Prüfungsmöglichkeit bietet sich bei Schnee oder Rauhreif auf dem Dach. Bilden sich kahle Flecken in der Schicht, ist dort ein Wärmeloch."


Zugluft im Haus und auffallend kühle Ecken sind ebenfalls Hinweise auf Isolationslücken; wer es genauer wissen will, misst an den betreffenden Stellen im Haus die Temperaturen. Gleichwohl gibt es auch Wärmelöcher, deren Entdeckung allein dem Infrarotbild zu verdanken sind. Das ist etwa der Fall, wenn Dämmplatten in der Wand verrutscht oder durch Risse im Mauerwerk mit Wasser vollgesogen sind.
"Voraussetzung für eine aussagekräftige thermografische Untersuchung ist, dass diese Technik fachgerecht und gewissenhaft ausgeführt wird".
Wenig aussagekräftig sind alleinige Außenaufnahmen des Gebäudes, wie sie oftmals im Zuge kostengünstiger "Thermografieaktionen" von Kommunen oder Energieversorgern angeboten werden. "Um brauchbare Ergebnisse zu erzielen, muss unbedingt innen gemessen werden".
Unverzichtbar, ist die Infrarot-Untersuchung von innen, wenn die Außenwände nicht massiv, sondern hinterlüftet sind: "Eine Außenthermografie zeigt dann keinen Wärmeaustritt an." Eine fundierte thermografische Untersuchung nimmt mehrere Stunden in Anspruch.


Für uns als Energieberater ist das simple Außenwärmebild, das bei Trockenheit, ohne Sonneneinstrahlung und wegen des erforderlichen Temperaturunterschieds in den Wintermonaten erstellt werden muss, nur eine erste Orientierung: "Bei der Fassade können Heizungsstränge und Schränke zu Fehldeutungen führen. Außerdem speicherten verschiedene Baumaterialien die Wärme unterschiedlich - bei Temperaturdifferenzen handele es sich also nicht zwangsläufig um Schäden." Eine fachkundige Auswertung ist daher nötig.
"Thermografie ist nur eins von vielen Mitteln, die thermische Situation eines Hauses zu untersuchen". Ein erfahrener Energieberater erkennt auch anhand der verwendeten Materialien, Bauteile und möglicherweise vorhandener Bauunterlagen viele neuralgische Punkte. Vor der konkreten Planung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ist daher eine anbieterneutrale Energieberatung empfehlenswert.

Eine Persönliche Beratung und ein kostenloses Angebot für Ihr Objekt erstellen wir Ihnen gerne.